Schwerpunktmäßig behandle ich Erwachsene (ab 18 Jahren) mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und/oder Autismus-Spektrum-Diagnose (ASD).
Darüber hinaus unterstütze ich bei angrenzenden Themen wie Zwangs- und Angststörungen, depressiven Störungen, Traumafolgestörungen (PTBS) sowie Stress- und Anpassungsstörungen.
Psychotherapie
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Das Erstgespräch dient folgenden Zielen:
Erläuterung der Rahmenbedingungen der Psychotherapie (z. B. Ablauf, Kosten, Rechte und Pflichten sowie mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen)
Klärung Ihrer offenen Fragen
Darstellung Ihrer aktuellen Situation und Ihres Behandlungsanliegens durch Sie
fachliche Einordnung sowie Empfehlung eines möglichen Behandlungsansatzes durch mich
Wenn wir gemeinsam zu dem Ergebnis kommen, dass mein Angebot gut zu Ihnen passt, vereinbaren wir weitere Termine.
Bitte beachten Sie: Die Verfügbarkeit therapeutischer Plätze kann variieren. Ein Termin für ein Erstgespräch garantiert daher keinen unmittelbaren Psychotherapieplatz.
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Bevor eine psychologische Psychotherapie begonnen wird, finden zunächst psychotherapeutische Sprechstunden (z.B. das Erstgespräch) und probatorische Sitzungen statt. Einigen sich Therapeut*in und Patient*in, dass die gemeinsame therapeutische Arbeit sinnvoll und gewünscht ist, wird beim jeweiligen Kostenträger ein Antrag gestellt. Werden Sitzungen selbst gezahlt, ist keine Antragsstellung notwendig.
Der therapeutische Prozess selbst ist individuell und kann je nach Person unterschiedlich verlaufen. Zur besseren Orientierung lässt er sich jedoch grob in drei aufeinanderfolgende Phasen einteilen:1. Kennenlernen und Diagnostik
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit, um uns kennenzulernen und gemeinsam ein Bild Ihrer aktuellen Situation zu bekommen. Dabei sprechen wir über Ihre Anliegen, mögliche Symptome, Belastungen und Ihre Lebensgeschichte. Wir klären außerdem gemeinsam, ob eine psychotherapeutische Behandlung für Sie sinnvoll ist, welche Möglichkeiten es gibt und welche Ziele für Sie wichtig sein könnten.2. Therapiephase
Wenn wir gemeinsam entscheiden, eine Therapie zu beginnen, entwickeln wir einen passenden Behandlungsplan. Ich erkläre Ihnen die jeweiligen Methoden und bespreche mit Ihnen, was sie bewirken können, auch mögliche Nebenwirkungen gehören dazu. Sie bestimmen dabei jederzeit mit, was sich für Sie stimmig anfühlt und was nicht.3. Abschluss und Rückfallprophylaxe
Am Ende der Therapie schauen wir gemeinsam zurück: Was hat sich verändert? Was hat Ihnen geholfen? Und welche Strategien können Sie für die Zukunft mitnehmen?
Ziel ist, dass Sie sich im Umgang mit zukünftigen Herausforderungen sicherer fühlen und möglichst gut selbstständig weitergehen können. -
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeutinnen (GOP) bzw. Ärztinnen (GOÄ). Eine Übersicht über die möglichen Kosten finden Sie hier.
Private Krankenversicherungen, Beihilfe und Heilfürsorge übernehmen die Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung in der Regel. Je nach individuellem Tarif kann es jedoch zu Deckungslücken kommen. Ich empfehle Ihnen daher, sich vorab bei Ihrer Versicherung über die genauen Bedingungen zu informieren.
Gesetzlich versicherte Patient*innen tragen die Kosten der Behandlung grundsätzlich selbst. In bestimmten Fällen kann jedoch eine Kostenübernahme über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren möglich sein. Auch hierzu ist eine vorherige Klärung mit der jeweiligen Krankenkasse sinnvoll.
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Ob eine Gruppen-, Einzel- oder Kombinationstherapie für Sie infrage kommt, besprechen wir gemeinsam im Einzelsetting. Dies kann sowohl vor Beginn einer Therapie als auch im Verlauf einer Behandlung erfolgen.
Gruppentherapeutische Angebote bieten einen strukturierten und geschützten Rahmen, in dem Menschen mit ähnlichen Herausforderungen miteinander in Kontakt treten können. Besonders für Erwachsene mit ADHS und/oder Autismus Spektrum Diagnose kann dies eine neue und entlastende Erfahrung sein: sich verstanden zu fühlen, sich nicht verstellen zu müssen und gemeinsam an ähnlichen Themen zu arbeiten. Der Austausch kann entlasten, neue Perspektiven eröffnen und das Gefühl stärken, mit den eigenen Schwierigkeiten nicht allein zu sein. Das Gruppensetting liefert darüber hinaus in vielen Fällen mehr Struktur als eine einzeltherapeutische Behandlung, da spezifische, störungsrelevante Inhalte von vornherein festgelegt und aufeinander abgestimmt sind.
Die Einzeltherapie hingegen ermöglicht eine sehr individuelle und intensive Auseinandersetzung mit Ihrer persönlichen Lebensgeschichte, aktuellen Belastungen und spezifischen therapeutischen Zielen. Hier kann flexibel und gezielt auf Ihre individuelle Situation eingegangen werden. Eine Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie verbindet diese Vorteile.
Gruppentherapeutische bzw. kombinierte Angebote tragen dazu bei, mehr Menschen gleichzeitig zu versorgen. Wenn ein Gruppenangebot für Sie passend ist, sind die Wartezeiten daher in der Regel deutlich kürzer.
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Sie können die Therapie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden. Ein gemeinsames Abschlussgespräch ist oft hilfreich, um den Prozess gut abzurunden.
Auch von meiner Seite kann es vorkommen, dass eine Therapie beendet wird. Zum Beispiel, wenn sie nicht mehr die passende Unterstützung darstellt oder unter den gegebenen Bedingungen keine sinnvolle Weiterführung möglich ist. In diesem Fall besprechen wir das transparent miteinander und schauen gemeinsam nach Alternativen. In aller Regel besprechen wir den passenden Zeitpunkt des Therapieendes gemeinsam.Größere Abstände zwischen den letzten Sitzungen können vereinbart werden, um die Behandlung ausklingen zu lassen.
Gruppenangebote
Die Gruppensitzungen fördern den Austausch unter Betroffenen, vermitteln ein fundiertes Verständnis des eigenen Störungsbildes und unterstützen die Erarbeitung konkreter Strategien für Alltag und Lebensführung. Die Inhalte sind jeweils auf die Gruppenindikation abgestimmt (z. B. ADHS, Autismus, „AuDHS“). Aktuelle Gruppenangebote finden Sie hier.
Begleitende Einzelsitzungen können die Gruppenarbeit ergänzen und bieten Raum für individuell relevante Themen.
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Meine Gruppenangebote richten sich an Erwachsene, die sich mit psychischen Belastungen, insbesondere im Zusammenhang mit ADHS und/oder einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), auseinandersetzen möchten.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gesicherte Diagnose. In meiner Praxis biete ich bei Bedarf auch eine spezifische Diagnostik für ADHS und/oder Autismus-Spektrum-Störungen im Erwachsenenalter an.
In einem Vorgespräch klären wir gemeinsam und individuell, ob ein Gruppenangebot aktuell für Sie passend ist.
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Wie groß ist eine Gruppe?
Eine Gruppe umfasst mindestens 3 und maximal 9 Teilnehmende. Ich arbeite bevorzugt mit kleinen Gruppen von etwa 5 bis 6 Personen.Wie lange dauert eine Sitzung?
Eine Gruppensitzung dauert 100 Minuten. Zusätzlich gibt es eine Pause von etwa 10 bis 20 Minuten.Wie oft findet die Gruppe statt?
Die Gruppe findet wöchentlich zu einem festen Termin statt.Wie lange läuft eine Gruppentherapie insgesamt?
Die Gruppenangebote sind i.d.R. auf die Dauer einer Kurzzeittherapie (12-24 Sitzungen) ausgerichtet.Gibt es feste Einstiegstermine oder kann man jederzeit einsteigen?
Ich bemühe mich um eine stabile Gruppenzusammensetzung. Gegebenenfalls können allerdings neue Teilnehmende, je nach Verlauf und Passung, im laufenden Prozess hinzukommen. -
In der Gruppentherapie nehmen mehrere Personen mit ähnlichen Themen gemeinsam an den Sitzungen teil. Der Schwerpunkt liegt auf Erwachsenen mit ADHS und/oder Autismus Spektrum Diagnose.
1. Kennenlernen und Gruppenbildung
Zu Beginn lernen sich die Teilnehmenden kennen und vereinbaren gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander: zum Beispiel zu Pünktlichkeit, Kommunikation und einem respektvollen Miteinander. Ziel ist ein sicherer und verlässlicher Rahmen für alle.2. Gemeinsames Arbeiten an Themen
In der Gruppe geht es darum, ein besseres Verständnis für das eigene Erleben und Verhalten zu entwickeln und hilfreiche Strategien im Umgang mit den eigenen Symptomen zu erlernen. Ich vermittele Ihnen störungsspezifische, hilfreiche Informationen, leite Übungen an und gebe Ihnen den Raum für den gemeinsamen Austausch. Der Einsatz neuer Strategien und Ansätze zwischen den Sitzungen wird in der Gruppe vorbereitet und reflektiert.3. Bearbeitung individueller Themen
Auch persönliche Themen können in der Gruppe eingebracht und bearbeitet werden. Ob und in welcher Form ein Thema gut in die Gruppe passt, besprechen wir vorher gemeinsam, sodass ein sicherer und passender Rahmen gewährleistet ist. -
Beide Therapieansätze bringen unterschiedliche Vorteile, aber auch bestimmte Grenzen mit sich. Während die Gruppe besonders vom Austausch, von vielfältigen Perspektiven und vom gemeinsamen Lernen profitiert, ermöglicht die Einzeltherapie eine sehr individuelle und intensive Auseinandersetzung mit persönlichen Themen, der eigenen Lebensgeschichte und individuellen Therapieprozessen.
Um diese unterschiedlichen Möglichkeiten sinnvoll miteinander zu verbinden, biete ich neben reinen Gruppen- und Einzeltherapien auch kombinierte Behandlungen an. Die Kombinationstherapie ist so aufgebaut, dass der Schwerpunkt auf der Gruppentherapie liegt. Die Einzelsitzungen dienen dabei der individuellen Vertiefung, Einordnung und Anpassung der Inhalte aus der Gruppe an Ihre persönliche Situation. Gleichzeitig können individuelle Themen, die in der Gruppe weniger Raum finden, im Einzelgespräch bearbeitet werden.
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Gibt es Gruppenregeln?
Ja. Zu Beginn werden gemeinsame Regeln vereinbart, zum Beispiel zu Vertraulichkeit, respektvollem Umgang und Pünktlichkeit.Was wird in der Gruppe besprochen – bleibt das vertraulich?
In der Gruppe wird offen über persönliche Themen gesprochen. Alle Teilnehmenden verpflichten sich zur Verschwiegenheit über Inhalte außerhalb der Gruppe, sodass ein geschützter Rahmen entsteht. Ausgeschlossen sind für andere Gruppenmitglieder pot. überlastende Themen wie Suizidalität. Bei Unsicherheit über die Eignung Ihrer Themen können Sie mich gerne ansprechen.Was passiert, wenn ich eine Sitzung verpasse?
Bei Verhinderung ist eine rechtzeitige Absage erforderlich. Bei kurzfristig abgesagten oder versäumten Termine (weniger als 24 Stunden vor dem Termin) wird ein Ausfallhonorar von 80 Euro berechnet. -
Auch bei Schüchternheit oder sozialer Angst kann die Gruppe ein passender Rahmen sein, in dem Sie in Ihrem eigenen Tempo Erfahrungen machen können. Sie entscheiden selbst, wie viel Sie teilen möchten.
Zu Beginn der Gruppentherapie besprechen wir mögliche Schwierigkeiten sowie den Umgang damit. Häufig zeigt sich, dass andere Gruppenmitglieder ähnliche Erfahrungen machen und daraus gemeinsam hilfreiche Lösungen entstehen können.
Wenn sich im Verlauf der Gruppe zeigt, dass das Setting für Sie nicht passend ist oder Sie sich dauerhaft unwohl fühlen, können wir gemeinsam besprechen, wie weiter vorgegangen werden kann. Ein Verlassen der Gruppe ist grundsätzlich möglich.
Mir ist wichtig, dass Sie sich in der Gruppe sicher fühlen. Schwierigkeiten oder Unsicherheiten können jederzeit angesprochen werden, sodass wir gemeinsam passende Lösungen finden.
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Die gruppentherapeutische Behandlung gehört zum Leistungskatalog der Gebührenordnung für Psychotherapeutinnen (GOP) bzw. Ärztinnen (GOÄ). Eine Übersicht über die möglichen Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung finden Sie hier.
Private Krankenversicherungen, Beihilfe und Heilfürsorge übernehmen die Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung in der Regel. Je nach individuellem Tarif kann es jedoch zu Deckungslücken kommen. Ich empfehle Ihnen daher, sich vorab bei Ihrer Versicherung über die genauen Bedingungen zu informieren.
Gesetzlich versicherte Patient*innen tragen die Kosten der Behandlung grundsätzlich selbst. In bestimmten Fällen kann jedoch eine Kostenübernahme über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren möglich sein. Auch hierzu ist eine vorherige Klärung mit der jeweiligen Krankenkasse sinnvoll.